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Archiv der Kategorie Sprachliche Kuriositäten
PISA lässt grüßen
12.6.2009 by michael.
Beim Auktionshaus Hood verkaufte ein Schüler einen großen Teil seiner Bücher. Eigentlich hätte er sie wohl lieber behalten sollen. Andererseits hat es ihm auch nichts genützt, denn er konnte nicht mal korrekt abschreiben!

Und Deppenleerzeichen hat er auch gleich noch eingebaut.
Dasselbe Problem mit der „Rechtsschreibung“ hat man auch beim Onlinehändler Am*z*n:

Zwei weitere Fundstücke von Willy Mahler. Vielen Dank!
Geschrieben in Deppenleerzeichen, Sprachliche Kuriositäten | Keine Kommentare »
Kompetenz macht Sinn!
12.6.2009 by michael.
>Hier gibt es ein nettes Angebot zum Thema „Rechtsschreibung“:

Im Klartext (das Bild wird im Blog etwas abgeschnitten) lautet der Kleinanzeigentext:
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Geschrieben in Denglisch, Sprachliche Kuriositäten | Keine Kommentare »
KuriosRechtSchreiBung
8.4.2009 by michael.
Mein Netzfundstück des Jahres, und dabei ist das Jahr ja noch nicht mal halb rum, ist jetzt schon der Internetauftritt unter
www.wirtschaftsbotschafter.com.
Es ist Java zum Anzeigen der Seite erforderlich, deshalb hier mal ein Ausschnitt für diejenigen, die Java für fremde Webseiten nicht erlauben:

Nicht schlimm genug, daß die Seite Java erfordert, um überhaupt dargestellt zu werden, was lächerlich ist, denn es gibt keinen einzigen einleuchtenden Grund, warum man Java für eine einfache Webseite verwenden muß, denn das kann man alles mit CSS darstellen!
Außerdem ist das ganze auch noch total schlecht umgesetzt, so daß die Funktionalität darunter nur leidet. Links sind nicht anklickbar, es wird ein Scrollbalken eingeblendet, aber der untere Pfeil am Ende des Balkens fehlt, und an einer Stelle füllt der Balken den gesamten rechten Rand aus, erscheint also sinnlos. Eine Karte mit Regionalbereichen führt zwar schön alle Bundesländer auf, aber es ist nichts anklickbar, es gibt also keine weiteren Informationen dahinter.
Richtig kurios ist aber die Rechtschreibung: Zusammengesetzte Nomen werden dort beinahe grundsätzlich mit Binnengroßschreibung geschrieben.
Dabei ensteht dann so etwas wie „TrinkWasserQualität“, „ExistenzGründer“ und „UnterNehmerHaftung“. Aber „etwas sinnvolles“ wird falsch geschrieben, korrekt ist nämlich „etwas Sinnvolles“. So etwas Einfaches weiß doch jedes Kind!
Es geht allerdings noch besser: Unter „StellenAngebote“ findet man im April 2009 (ungelogen!) einen „TeleInterNetArbeitsPlatz (TIAP)“.
Wenn diese Form der RechtSchreiBung sich durchsetzt, schreiben wir in Zukunft auf „ErdBeerKuchen mit SchlagSahne und MilchKaffee“.
Übrigens: Hat schon mal jemand so ein Konstrukt gesehen? „InterNetScout/in“
Ich finde es ja schon furchtbar, wenn eine „nicht diskriminierende“ Form statt durch Nennung bei der Formen durch das Anhängen von /in gebildet wird, was besonders häufig eben bei Stellenausschreibungen zu finden ist. Unendlich lächerlich wird’s, wenn ein englischer Begriff plötzlich so eingedeutscht wird, wie es gar nicht möglich ist.
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Hilarious
4.2.2009 by michael.
Eben habe ich auf der Seite der Welt eine Schlagzeile gelesen:
„Wie soll das gehen?“ fragen sich völlig zurecht nicht nur die Kommentatoren des Beitrages. Hillary Clinton sagt zu Frank-Walter Steinmeier sowieso „you“. Es gibt für sie ja schließlich nur diese Form der Anrede!
Oder wollte man auf den Uralt-Helmut-Kohl-Witz anspielen, der angeblich während seiner Amtszeit zum amerikanischen Präsidenten sagte: „You can say you to me.“
Vielleicht hat ja unser Außenminister Mrs. Clinton erlaubt, ihn mit „Frenk-Wolter“ statt mit „Mister Steinmeier“ anzureden.
Eine Sache wäre noch denkbar, wenn gleich ziemlich unsinnig: Herr Steinmeier hat den Übersetzern erlaubt, Hillarys „you“ als „Du“ zu übersetzen …
(Zum Wortspiel im Titel dieses Blog-Eintrags:
Übersetzung von „Hilarious“ bei LEO.de.)
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Bildungslücke?
1.1.2009 by michael.
Jetzt habe ich schon mehrere Wochen vorgehabt, etwas dazu zu schreiben, aber gerade eben erst fand ich den Link wieder.
In dem Artikel „Krawall war nicht unser Ziel“ des
Tagesspiegels (aber auch in anderen Zeitungen) steht die Zeile “Bildung für alle - und zwar umsonst”, skandierten die Schüler am Mittwochmittag;
Ja, ist klar, oder? Die Bildung ist doch für viele Schüler schon völlig umsonst! Aber warum soll sie das denn gleich für alle sein?
Ich wäre ja dafür, daß Bildung kostenlos ist, und zwar vom Schulmaterial (von Heften und Stiften abgesehen) bis zum Studium! Bücher kosten schon eine Unmenge an Geld. Für einen Gymnasiasten gibt man ab der 5. Klasse im Schnitt 250 € pro Jahr aus. Die Bücher fürs Studium kosten ebenfalls eine ganze Stange Geld, und dann noch die Studiengebühren …
Wenn Bildung kostenlos wäre, würden die demonstrierenden Schüler vielleicht auch nicht mehr solche sprachlichen Fehler machen und „Bildung umsonst“ fordern.
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