Archive for the ‘Apostroph-Katastrophen’ Category

Klopps Klops

Freitag, Juli 4th, 2014

Ich finde, das hier ist rechtschreibmäßig schon ein ziemlicher Klops:

Klopp's WM-Edition

Tatsächlich schreibt man so einen „Klops“ vom Klopp ja „Klopps Klops“, ohne den Deppen-Apostroph.

Allerdings ist das hier wohl eher Philips‘ Klops. Wobei dies keine Produktwerbung darstellen soll, denn ich bekomme kein Geld für die Nennung des Herstellernamens.

Ich muss mal dem SPIEGEL den Spiegel vorhalten …

Samstag, September 7th, 2013

Im SPIEGEL 33/2013 steht unter „Personalien“:

Spiegel 33/13 Personalien: Volker's Aktiv Apfel

Da macht man sich also um die Kapostrophen-Präferenzen eines Politikers lustig, wobei übersehen wird, dass „Aktiv Apfel“ auch sprachlicher Schwachsinn ist, weil da zumindest ein Bindestrich fehlt. Und selbst dann wäre es noch blödsinnig. Werbe-Deutsch eben …

Aber man lehnt sich beim Spiegel ganz schön weit aus dem Fenster! Und wäre der Papiermüll nicht diese Woche abgeholt worden, hätte ich den SPIEGEL 32/2013 gerne noch mal durchgeblättert, denn darin stand die Übersetzung einer zitierten Rede aus dem Amerikanischen, und es wurde (wieder einmal) aus „I realised“ ein „ich realisierte“, anstatt es korrekt mit „ich bemerkte“ zu übersetzen. Der Zusammenhang war auch noch total übel, und ich bemühe mich, diesen SPIEGEL noch mal zu bekommen, um es belegen zu können.

Ganz schlimm wäre es, wenn jemand schriebe: „Ich realisierte die Morde an tausenden Leuten.“ womit dann ja gemeint wäre, dass er selbst die Morde verwirklicht hätte, denn das ist im Deutschen die Bedeutung von „realisieren“. „Ich bemerkte die Morde an tausenden Leuten.“ wäre dagegen der eigentliche Sinn und die einzig korrekte Übersetzung!

Apropos Sinn: Auch im SPIEGEL wird gelegentlich „Sinn gemacht“. Für mich ergibt das aber gar keinen Sinn. Denn etwas kann nur Sinn haben oder Sinn ergeben. Im Deutschen wird Sinn einfach nicht gemacht!

Des Weiteren wird – auch im SPIEGEL – schon seit mehreren Jahren oft „die Obama-Administration“ (oder davor „die Bush-Administration“) „übersetzt“, was falsch ist, weil es „die Regierung“ und nicht „die Administration“ heißt!

All das hat der SPIEGEL seinen Autoren sehr oft durchgehen lassen. Man sollte SPIEGEL-„Zwiebelfisch“ Bastian Sick vielleicht nicht immer auf Tour gehen, sondern besser den SPIEGEL korrekturlesen lassen, bevor schlechtes Deutsch auf die Leser losgelassen wird, über das man sich selbst nun lustig macht, wenn es von einem „konservativen Politiker“ kommt!

You don’t know „Jäck“!

Dienstag, Juni 11th, 2013

„You don’t know Jack!“ heißt auf Deutsch „Du hast keine Ahnung!“, und das passt hier doch auffallend gut 🙂

Dreifach-Kapostroph plus Schreibfehler: Samstag's Jäck's Frühstück's-Büffet

„Nicht mehr zu toppen“ benannte der Einsender Thomas Sonnabend (Danke, Thomas!) sein Bild, und damit hat er durchaus recht, bei 5 Fehlern in nur einem Bild.

Nicht nur samstags schreibt man dies alles korrekt „samstags“ (klein und ohne Apostroph), „Jäcks“ (zwar mittlerweile laut Duden „fast“ erlaubt, aber eben nicht in diesem Fall) und „Frühstücks-Buffet“ (ohne Apostroph und ohne „-Striche über dem u). „Büfett“ wäre ebenfalls eine korrekte deutsche Schreibweise.

Schöne Einsendung und wirklich mal wieder einen Eintrag wert, nach so langer Zeit der Abstinenz 🙂

Gei’s(’s)el der Menschheit: der Apo’strophenfehler

Mittwoch, April 8th, 2009

„Wolfgang“ schickte mir dieses Exemplar:

Geisel's Qualitätsshop

Die Rechtschreibung hat leider keine gute Qualität. Hoffentlich sind die Geräte wenigstens gut 😉

Deppenbindestrich

Samstag, Januar 31st, 2009

… könnte man das hier nennen:

leichter-sahniger-Genuss

Im unkenntlich gemachten Namen gibt es auch noch einen Deppen-Apostrophen: „U**’s Backhuus“.

Das Wichtige an dieser Werbung aus dem Sonntagsblatt ist allerdings die kuriose Bindestrich-Schreibweise von „leichter, sahniger Genuss“. Was sich der Schreiber dabei gedacht hat? Keine Ahnung. Auf jeden Fall sehr erfinderisch.