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Ebay-Reperateur (Schreibweise nur von ihm selbst übernommen!)

Ich habe bei Ebay etwas ersteigert. Ich wollte ein Gerät wie dieses hier haben:

Powermanager

Ein „Powermanager“ kann prima Steckernetzteile komplett vom Netz trennen, damit diese keinen Strom verbrauchen, nur weil sie eingesteckt sind, das Gerät dazu aber ausgeschaltet ist. Genial am Computer, wo Scanner, Lautsprecher, externe Festplatte, LED-Lampe (auch mit Steckernetzteil) und andere Sachen einzeln geschaltet werden.

Ein neues Gerät kostet sage und schreibe 60 EUR, und die modernere Ausführung ist auch nur noch aus Plastik, das alte hingegen aus massivem Metall. Also bei Ebay gesucht, fündig geworden für 20 EUR plus Porto und den Zuschlag bekommen.

Gerät per UPS erhalten, ausgepackt: Scheiße! Total dreckiges Gehäuse und natürlich ist eine Kontrolllampe defekt. Und das, obwohl ich doch bei einem „Reperateur“ [sīc] gekauft habe!

Also kurz angemailt: Möchte Geld zurück inkl. Rücksendekosten (Anfängerkurs BGB: „Nacherfüllung“ §439 (2) Der Verkäufer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.) Wenn er keinen Ersatz liefern kann, muss er also den Kaufpreis und die Rücksendekosten erstatten.

Er mailt natürlich zurück, dass er privat verkauft hat, und dass ich kein Geld bekäme! Es war ja OK, als er es „vor Zeugen eingepackt“ hat. Da frage ich mich gleich wieder, warum die Leute immer alles vor Zeugen einpacken …

Ich antworte - mittlerweile über das System von Ebay zur Klärung von Unstimmigkeiten -, dass er im Irrtum ist, kläre ihn über die rechtliche Situation auf, aber er schaltet auf stur. Eine kaputte Lampe sei kein Defekt, der Rest funktionierte ja, und Rost auf dem Gehäuse wäre für ihn „gebrauchter, aber guter Zustand“. Für das Geld könne ich keine Neuware erwarten. (Ich hätte aber auf einem Flohmarkt auch nur höchstens 5 EUR dafür gezahlt!)

Ich schrieb ihm, dass der Vorschlag von Ebay zur Rücknahme gegen Kaufpreiserstattung irrelevant sei, weil er mit arglistiger Täuschung gehandelt hatte. Da müsste er eben in den sauren Apfel des §439BGB beißen! Ich bot ihm also die Alternativen an: Erstattung von Reparaturkosten, komplette Rücknahme oder Austausch gegen Ersatzgerät. Er hatte nämlich mittlerweile noch so ein Gerät mit demselben Produktfoto „direkt vom Gerät“ eingestellt. Hier sein Text:

Der Powermanager ist gebraucht wurde geprüft und ist 100%ig funktionsfähig.

Technische Daten:

7x E/A Schalter
7x Steckdose (von den Schaltern gesteuert)

Die Abbildung ist direkt vom Powermanager gemacht.

Da dies ein privatverkauf ist gilt: Keine Garantie, keine Rücknahme und kein Umtausch.

Ich wollte den Sachverhalt dann doch mal kurz per Telefon klären, und der Mann am anderen Ende der Funkstrecke schleuderte mir sogleich ein „Leck mich am Arsch, Du blöde Sau!“ entgegen, dann brach die Verbindung ab. Vielleicht macht man das ja in Tönisvorst oder generell in der Familie L*ns*l so!?!

Auf jeden Fall trafen wirklich zwei Kulturen aufeinander, Intelligenz gegen Schwachkopf, und das folgende Gespräch mit seinem Sohn erzeugte nur noch Mitleid mit ihm und seinem Vater. Beide sprechen so, wie die Rechtschreibung schlecht ist. Und außerdem wollte er auch noch „zu mich kommen, und wenn’s tausend Kilometer sinn und auffe Fresse hauen, um das ein für alle mal zu erklären.“

Die beiden können wohl glücklich sein, dass sie aufgrund ihrer Dummheit noch nicht vor einen Bus gelaufen sind und überfahren wurden. Ich beschloss darum, die Sache auf sich beruhen zu lassen und wünschte ihm einen schönen Tag, weil ich fürchtete, in jeder Sekunde des Telefonats dümmer zu werden!

Also habe ich gerade das Gehäuse geputzt (boah, wat dreckich!!!) Und als Kapitulation vor der Dummheit lasse ich die Lampe in Schalter 4 einfach aus. Ich muss ja glücklicherweise keinen Kühlkreislauf im Kernkraftwerk damit schalten!

Das Gerät wird zum Mahnmal, auf dass ich niemals wieder etwas bei Ebay kaufe, wenn der Verkäufer eine Rechtschreibung hat, dass es einen gruselt. Die bittere Wahrheit ist meistens noch viel schlimmer, und wenn man nicht gerade das große Glück hat, dass die Ware zufällig doch intakt ist, kann man nur verlieren!

Wenn MIR so etwas bei einem Verkauf passiert ist, habe ich dem Käufer das Geld überwiesen und die Ware zurückgenommen! Hoffentlich bekomme ich dafür wenigstens ein paar Karma-Punkte und ein um einen Tag längeres Leben …

Und zum Abschluss noch nach Tönisvorst ein freundliches „Leck mich am Arsch, Du blöde Sau!“ Das gilt natürlich nur für bestimmte Tönisvorster!

aufpASSEn!

Ich bin froh, dass ich seit drei Jahren nicht mehr zwischen dem “Versuchslager” Asse und dem Schacht Konrad wohne!

Ich war zirka 1983 zu einer Besichtigung im Salzbergwerk Asse. Uns haben sie erklärt, dass sie dort versuchsweise schwachradioaktiven Müll die Abkipphalde runterkippen und mittelradioaktiver Krankenhausmüll wird in Fässern gestapelt oder aber in eine Kaverne abgeseilt.

Abkipphalde:
Abkipphalde schwachradioaktiver Müll

gestapelte Atommüllfässer:
Radioaktiver Müll gestapelt

„Durch den Salzstock fließt natürlich KEIN Wasser! Er bewegte sich überhaupt nicht! Er ist sicher für 100000 Jahre! Der verstrahlte Müll wird niemals Kontakt zum Grundwasser haben!“

Die ersten drei damaligen Aussagen der Betreiber sind eindeutige Lügen. Und wenn die vierte Aussage wahr wird, dann wird die gesamte nordeuropäische Wasserebene davon etwas haben!

In den Achtzigern war nachts einmal ein Zug bei Mönchevahlberg entgleist. Feuerwehr, THW, Polizei, etc. waren vor Ort, und die Straße war weiträumig abgesperrt. Es wurde gesagt, dies wäre ein harmloser Bahnunfall, wie er immer mal wieder vorkommen könne, und man hatte gleich eine Katastrophenschutzübung daraus gemacht. War das wirklich bloß eine Übung?

Eindeutig nachgewiesene Lügen sind:
1. „Es läuft kein Wasser in den Salzstock.“ Seit den 1980er Jahren laufen 10 Kubikmeter Wasser pro Tag (!) in den Salzstock, dieses Wasser muss abgepumpt und mit Tankwagen abtransportiert werden.

2. „Der Salzstock ist stabil und bewegt sich nicht. Er ist sicher für 100000 Jahre.“ Wir können froh sein, wenn er die nächsten 100 Jahre durchhält! Es wurde Anfang dieses Jahres ein Foto eines massiven H-Stahlträgers gezeigt, der verbogen war! So etwas schafft nur ein Gebirge (auch, wenn die Asse nur ein kleines Gebirge ist), dass mit tausenden Tonnen Druck auf einen Stahlträger drückt.

3. „Es wurde nur mittel- und schwachradioaktiver Krankenhausmüll eingelagert.“ Es wurde sogar hochgiftiger Atommüll eingelagert, desweiteren Tierkadaver, etc.!

4. „Es ist nur eine Versuchsanlage.“ Es konnte von vornherein gar keine Versuchsanlage sein, da gar nicht daran gedacht wurde, dass man die Fässer auch wieder bergen muss. Und dafür hat man immer noch keine Lösung gefunden!

5. „Es gibt keinen Kontakt von Wasser und radioaktivem Material.“ Nun, dazu sage ich mal nichts, ich gebe Euch einen Link zu T-Online. Acht Liter kontaminierte Lauge pro Tag!

Es ist eine unverschämte Sauerei, was in der Asse so abläuft!

Grmblmpf§$%&*=”#?!! (Acer Aspire Easystore H340 auf deutsch!)

Na toll, mein NAS ist abgeraucht! Also nicht mit Feuer und echtem Rauch, sondern glücklicherweise nur virtuell, das Gerät ließ sich nicht mehr ansprechen.

Gut daran: Es ist während der Garantiezeit passiert.

Schlecht daran: Ich hatte ständig zwei USB-Festplatten daran hängen, die ich mit XFS formatiert habe, damit auch große Dateien draufpassen, denn ansonsten hätte es nur noch FAT zur Auswahl gegeben, und das ist ja wohl der größte Humbug!

OK, also fix die interne NAS-Platte ausgebaut, in den PC gehängt, Knoppix von CD gebootet, Daten auf der Platte gelöscht und wieder ins NAS eingebaut, Gerät zurückgesandt und nach immerhin 23 Monaten trotzdem noch prompt eine Gutschrift des kompletten Kaufpreises erhalten. Glück im Unglück. So weit, so gut.

Aber was mache ich mit den XFS-Platten und meinem darauf gespeicherten Musik-Archiv? Ich habe nämlich alle meine CDs als FLAC-Dateien auf diesen Festplatten abgelegt! Also schnell einen Linux-Rechner aufgesetzt, Platten drangehängt und mit dem Windows-Rechner auf eine weitere Platte kopiert. Das dauert allerdings auch per USB 2.0 eine gefühlte Ewigkeit, tatsächlich um die 16 Stunden!

Dann zum Media-Markt gefahren, einen 2-TB-„Acer Aspire EasyStore H340“ mit „Windows Home Server“ geholt, Installationsversuch gestartet, Scheiße … alles auf Englisch!

Ist ja kein Problem für mich, aber jüngere und unerfahrene Benutzer (also der Rest der Familie ;-) wollen es vielleicht doch gern einfach auf Deutsch haben. Also gegoogelt, jede Menge Unnützes gelesen, und nach langem Suchen endlich wenigstens herausgefunden, dass man das System zunächst mal mit der deutschen „Server Recovery Disc“ zurücksetzen muss. OK, die Software sagt, Server ausschalten, dann wieder einschalten und KURZ eine gerade gebogene Büroklammer in die vorgesehene Öffnung auf der Rückseite stecken.

Über das Netzwerk ging es nicht, also weiter gegoogelt und gefunden, dass man den PC dazu direkt mit dem Server verbinden muss. Da beide PCs ja noch mit der Kopieraktion des Musikarchivs belegt waren, habe ich den Server also schnell ans Notebook angeschlossen und dort die Software gestartet. Aber auch so ging es nicht.

Ich habe so zirka zehnmal probiert, jeweils auf unterschiedliche Arten, der Acer-Server wurde und wurde nicht gefunden. Nach langem Suchen dann ein weiterer Tip: „keine feste IP-Adresse an der Netzwerkkarte“. OK, erledigt. Aber immer noch nichts!

Dann endlich nach einer weiteren Viertelstunde Sucherei der entscheidende Tip: Server ausschalten, Server einschalten und die Büroklammer so lange auf den kleinen verborgenen Tastschalter drücken, bis die Info-Lampe ROT leuchtet, dann erst „Weiter“ klicken.

Und siehe da: ENDLICH funktionierte es. Es wurde ein neues Image auf dem Server installiert, was trotz GB-Netzwerk-Verbindung eine Stunde dauerte (wurde allerdings auch von der Software angekündigt)

Und nach dieser Stunde wollte dann auch die Software gleich auf Deutsch installiert werden :-)

Dieser Blog-Eintrag erfolgt also als Hilfe für alle diejenigen, die dasselbe Problem haben und eine schnellere Hilfe haben wollen.

Rechenkunst

... mehr als ein Drittel (32,6 Prozent) ...

Ich wette, die Hälfte aller Menschen kann das rechnerisch überhaupt nicht nachvollziehen. Und die restlichen 60% sind auch nicht viel besser in Mathe.

Gehirn vernebelt!

Man wird ja mit zunehmendem Alter immer toleranter, und wenn einer im Kreisverkehr beim Einfahren blinkt anstatt beim Ausfahren, dann kann man das hier in Niedersachsen damit begründen, dass es gefühlte 100 Jahre nur einen einzigen Kreisverkehr in Hannover gab. Und auch, wenn jemand ein falsch eingestelltes Abblendlicht hat, kann das daran liegen, dass er nach dem Wechsel der Lampe noch nicht in der Werkstatt war, um die Scheinwerfer neu justieren zu lassen, was man übrigens unbedingt machen sollte. Sofern man denn ein Auto hat, bei dem man überhaupt noch selbst die Lampen wechseln kann, ohne gleich das halbe Auto zerlegen zu müssen.

Aber es gibt eine Kategorie Autofahrer, da werde ich zum Elch! Ich HASSE es, wenn vor mir bei ganz normalen Sichtverhältnissen einer mit Nebelschlussleuchte fährt, nur weil er zu dämlich ist, sich zu merken, dass er sie auch wieder ausschalten muss, sobald es nicht mehr neblig ist. Bei Nebelscheinwerfern kann man leicht zur Seite sehen, wenn einem so ein Auto entgegenkommt, wenn einer hinter einem fährt, stellt man den Rückspiegel in Abblendstellung. Aber bei Nebelschlussleuchten wird man zwangsläufig total geblendet, so dass ich nur allzu gerne mit eingeschaltetem Fernlicht kontern würde!

Ganz davon abgesehen, sind diese Nebelschlussleuchten in 95% aller Fälle zu Unrecht eingeschaltet. Der Gesetzgeber sagte nämlich nicht umsonst, dass diese Leuchte nur bei Sichtbehinderungen durch Nebel und bei Sichtweiten UNTER 50 Meter benutzt werden darf. Mal ernsthaft: Wann gibt es denn schon mal Sichtweiten, die wirklich unter 50 Meter sind?

Ich fahre täglich 25 km zur Arbeit, und im letzten Jahr gab es gerade einen einzigen Tag, an dem solche schlechten Sichtverhältnisse herrschten, und das dann auch nur stellenweise.

Es wundert mich, warum die Autohersteller es schaffen, der heizbaren Heckscheibe ein Relais anzudichten, das den Stromkreis nach Abschalten der Zündung wieder unterbricht. Warum ist so etwas nicht bei der Nebelschlussleuchte möglich? Sobald einmal das Abblendlicht ausgeschaltet wurde, muss die Nebelschlussleuchte auch wieder ausgehen. So schalten diese totalen Dummköpfe ihre Nebelschlussleuchte beim kleinsten Dunstwölkchen ein und vergessen sie, manchmal anscheinend so lange, bis das Auto verschrottet wird! (Der letzte Nebel war bei uns kurz nach Weihnachten, und gestern fuhr einer mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte vor mir!)

Ich hätte da allerdings noch eine viel bessere Idee: Da die Nebelschlussleuchte nur bei Sichtweiten unter 50 Meter eingeschaltet werden darf und man innerhalb der halben Sichtweite, also 25 Meter, anhalten können muss, wird die Maximalgeschwindigkeit bei eingeschalteter Leuchte auf 30 km/h begrenzt, damit der kurze Anhalteweg auch jederzeit erfüllt werden kann.

Es würde keiner mehr die Nebelschlussleuchte einschalten!