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Grmblmpf§$%&*=“#?!! (Acer Aspire Easystore H340 auf deutsch!)

Samstag, März 6th, 2010

Na toll, mein NAS ist abgeraucht! Also nicht mit Feuer und echtem Rauch, sondern glücklicherweise nur virtuell, das Gerät ließ sich nicht mehr ansprechen.

Gut daran: Es ist während der Garantiezeit passiert.

Schlecht daran: Ich hatte ständig zwei USB-Festplatten daran hängen, die ich mit XFS formatiert habe, damit auch große Dateien draufpassen, denn ansonsten hätte es nur noch FAT zur Auswahl gegeben, und das ist ja wohl der größte Humbug!

OK, also fix die interne NAS-Platte ausgebaut, in den PC gehängt, Knoppix von CD gebootet, Daten auf der Platte gelöscht und wieder ins NAS eingebaut, Gerät zurückgesandt und nach immerhin 23 Monaten trotzdem noch prompt eine Gutschrift des kompletten Kaufpreises erhalten. Glück im Unglück. So weit, so gut.

Aber was mache ich mit den XFS-Platten und meinem darauf gespeicherten Musik-Archiv? Ich habe nämlich alle meine CDs als FLAC-Dateien auf diesen Festplatten abgelegt! Also schnell einen Linux-Rechner aufgesetzt, Platten drangehängt und mit dem Windows-Rechner auf eine weitere Platte kopiert. Das dauert allerdings auch per USB 2.0 eine gefühlte Ewigkeit, tatsächlich um die 16 Stunden!

Dann zum Media-Markt gefahren, einen 2-TB-„Acer Aspire EasyStore H340“ mit „Windows Home Server“ geholt, Installationsversuch gestartet, Scheiße … alles auf Englisch!

Ist ja kein Problem für mich, aber jüngere und unerfahrene Benutzer (also der Rest der Familie 😉 wollen es vielleicht doch gern einfach auf Deutsch haben. Also gegoogelt, jede Menge Unnützes gelesen, und nach langem Suchen endlich wenigstens herausgefunden, dass man das System zunächst mal mit der deutschen „Server Recovery Disc“ zurücksetzen muss. OK, die Software sagt, Server ausschalten, dann wieder einschalten und KURZ eine gerade gebogene Büroklammer in die vorgesehene Öffnung auf der Rückseite stecken.

Über das Netzwerk ging es nicht, also weiter gegoogelt und gefunden, dass man den PC dazu direkt mit dem Server verbinden muss. Da beide PCs ja noch mit der Kopieraktion des Musikarchivs belegt waren, habe ich den Server also schnell ans Notebook angeschlossen und dort die Software gestartet. Aber auch so ging es nicht.

Ich habe so zirka zehnmal probiert, jeweils auf unterschiedliche Arten, der Acer-Server wurde und wurde nicht gefunden. Nach langem Suchen dann ein weiterer Tip: „keine feste IP-Adresse an der Netzwerkkarte“. OK, erledigt. Aber immer noch nichts!

Dann endlich nach einer weiteren Viertelstunde Sucherei der entscheidende Tip: Server ausschalten, Server einschalten und die Büroklammer so lange auf den kleinen verborgenen Tastschalter drücken, bis die Info-Lampe ROT leuchtet, dann erst „Weiter“ klicken.

Und siehe da: ENDLICH funktionierte es. Es wurde ein neues Image auf dem Server installiert, was trotz GB-Netzwerk-Verbindung eine Stunde dauerte (wurde allerdings auch von der Software angekündigt)

Und nach dieser Stunde wollte dann auch die Software gleich auf Deutsch installiert werden 🙂

Dieser Blog-Eintrag erfolgt also als Hilfe für alle diejenigen, die dasselbe Problem haben und eine schnellere Hilfe haben wollen.