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Beipackzettel …
Ich muss wieder mal leckere Pillen schlucken. Und beim Studium des Beipackzettels fiel mir auf, dass die Pharmakonzerne zwar - laut eigener Aussage - Milliardenbeträge in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente stecken, die sie auf dem deutschen Markt erst mal wieder verdienen müssen, während dasselbe Medikament im Ausland teilweise bis zu 50% günstiger verkauft wird.
Aber sie schaffen es nicht, eine Maschine zu entwickeln, die die Beipackzettel so faltet, dass ein Normalsterblicher ihn wieder genau so zusammenlegen kann, wie er vor dem Entfalten war. Das gelingt nur, wenn man den Entfaltungsvorgang von mindestens zwei Seiten auf Video filmt und dann rückwärts abspielt und jeden Schritt parallel nachvollzieht.
Und das geht einem ja schon bei Beipackzetteln so, die nicht die Größe eines Handtuchs haben! Besagter Zettel hatte nämlich nur vier Längs- und zwei Querfaltungen. Aber ich habe vier Anläufe benötigt, um den Zettel wieder zusammenzulegen. Ich kam mir beinahe blöd vor!
Die dazu passenden Fragen, die ich mir eigentlich schon seit längerem stelle, sind:
Warum sind diese Zettel so gefaltet, wie sie gefaltet sind?
Hat das ein spezielles System?
Gibt es etwa sogar eine Maschine, die die Zettel extra so faltet, dass ein normaler Mensch das nicht hinbekommt?