Archive for Juni, 2009

PISA lässt grüßen

Freitag, Juni 12th, 2009

Beim Auktionshaus Hood verkaufte ein Schüler einen großen Teil seiner Bücher. Eigentlich hätte er sie wohl lieber behalten sollen. Andererseits hat es ihm auch nichts genützt, denn er konnte nicht mal korrekt abschreiben!

Rechtsschreibung ...

Und Deppenleerzeichen hat er auch gleich noch eingebaut.

Dasselbe Problem mit der „Rechtsschreibung“ hat man auch beim Onlinehändler Am*z*n:

Rechtsschreibung ...

Zwei weitere Fundstücke von Willy Mahler. Vielen Dank!

Kompetenz macht Sinn!

Freitag, Juni 12th, 2009

Ext. Link >Hier gibt es ein nettes Angebot zum Thema „Rechtsschreibung“:

Rechtsschreibung ...

Im Klartext (das Bild wird im Blog etwas abgeschnitten) lautet der Kleinanzeigentext:

Kleinanzeige: Duden – Neue Rechtsschreibung Online prüfen
Duden – Neue Rechtsschreibung Online prüfen
Tipp | 13.09.2008 | 11:17 Uhr
Beschreibung

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Willy Mahler sandte dieses Fundstück ein und war – wie auch ich nach dem Lesen – begeistert, dass alles von „kompetenten Partnern“ stammt und „redaktionell geprüft“ wird.

Vorsicht, Ölfilm!

Montag, Juni 8th, 2009

Manchmal wundert man sich doch sehr stark, nach welchen Kriterien die Oscars vergeben werden, besonders, wenn man sich durch einen zweieinhalbstündigen Film quälen muss, den man gut und gerne in eineinhalb Stunden hätte unterbringen können.

Es geht um den Film Ext. Link „There Will Be Blood“.

Zuerst mal zur Musik: Im Wikipedia-Eintrag steht zu lesen, dass „das avantgardistische Musikkonzept von Komponist Jonny Greenwood“ viel Lob erhielt. Mich hat die Musik genervt. Teilweise hörte es sich nach Orchester-Warmspielen und Instrumente-Stimmen an. Dazu kommt, daß in der ersten halben Stunde so gut wie nichts gesprochen wird.

Für das Fortschreiten der Handlung des Films und die Charakterisierung der Person des „Ölmannes“ ist eigentlich sogar die ganze erste Stunde ziemlich unwichtig und könnte in gut zehn Minuten komprimiert werden. Ich könnte wohl tatsächlich einen „Viewer’s Cut“ anbieten, der eine bessere Musik hätte und nur 90 Minuten lang ist, ohne dass vom Film etwas Wesentliches verloren geht.

Daniel Day-Lewis‘ schauspielerische Qualitäten sind wirklich ausgezeichnet, aber der Film an sich ist in meinen Augen total überbewertet. Ohne Day-Lewis hätte ich den Film wahrscheinlich abgeschaltet, aber ich wollte wissen, wie die Figur niedergeht.

Übrigens bemängele ich, dass hier wieder einmal kein deutscher Titel gefunden wurde. „There will be blood“ stammt aus der Bibel (Exodus 7,19), und die deutsche Standard-Bibel-Übersetzung der Textpassage (Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Bäche und Ströme und Seen und über alle Wassersümpfe, daß sie Blut werden; und es sei Blut in ganz Ägyptenland, in hölzernen und in steinernen Gefäßen.) klingt irgendwie sehr geschwollen. (Die Bibel bräuchte wohl mal wieder eine zeitgemäßere Interpretation!)

Warum traute sich bloß niemand, „Es wird Blut fließen“ als deutschen Titel zu wählen?

Beipackzettel …

Donnerstag, Juni 4th, 2009

Ich muss wieder mal leckere Pillen schlucken. Und beim Studium des Beipackzettels fiel mir auf, dass die Pharmakonzerne zwar – laut eigener Aussage – Milliardenbeträge in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente stecken, die sie auf dem deutschen Markt erst mal wieder verdienen müssen, während dasselbe Medikament im Ausland teilweise bis zu 50% günstiger verkauft wird.

Aber sie schaffen es nicht, eine Maschine zu entwickeln, die die Beipackzettel so faltet, dass ein Normalsterblicher ihn wieder genau so zusammenlegen kann, wie er vor dem Entfalten war. Das gelingt nur, wenn man den Entfaltungsvorgang von mindestens zwei Seiten auf Video filmt und dann rückwärts abspielt und jeden Schritt parallel nachvollzieht.

Und das geht einem ja schon bei Beipackzetteln so, die nicht die Größe eines Handtuchs haben! Besagter Zettel hatte nämlich nur vier Längs- und zwei Querfaltungen. Aber ich habe vier Anläufe benötigt, um den Zettel wieder zusammenzulegen. Ich kam mir beinahe blöd vor!

Die dazu passenden Fragen, die ich mir eigentlich schon seit längerem stelle, sind:
Warum sind diese Zettel so gefaltet, wie sie gefaltet sind?
Hat das ein spezielles System?
Gibt es etwa sogar eine Maschine, die die Zettel extra so faltet, dass ein normaler Mensch das nicht hinbekommt?