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	<title>Kommentare zu: Volksverhetzung!</title>
	<link>http://blog.spohn-online.de/2009/05/16/volksverhetzung/</link>
	<description>Ein persönliches Sammelsurium</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 22:57:50 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Michael Sax</title>
		<link>http://blog.spohn-online.de/2009/05/16/volksverhetzung/#comment-3562</link>
		<author>Michael Sax</author>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 06:04:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.spohn-online.de/2009/05/16/volksverhetzung/#comment-3562</guid>
		<description>Zustimmung auf ganzer Linie

Besser hätte man die bundesdeutsche Realität nicht darstellen können. Statt hervorzuheben, wie viele Menschen hierzulande als sogenannte Aufstocker arbeiten, obwohl sie teilweise finanziell schlechtergestellt sind, wie wenn sie einfach nichts tun würden, wird immer wieder der Versuch unternommen, einzelne krasse Beispiele des Sozialbetrugs herauszustellen. Und als ob dies nicht schon genügen würde, versteigen sich tatsächlich Politiker zu der Behauptung, mit 350 Euro im Monat könne man sich ausreichend ernähren. Solche Sätze, von Leuten produziert, die eine Besoldung im fünfstelligen Bereich genießen untergraben erfolgreich jeglichen Solidaritätsgedanken und sollen ganz offensichtlich auch diesen Effekt auslösen. Wer heute in den "Genuss" von Hartz IV gerät, kennt die völlig realitätsferne Berechnung des Regelsatzes in und auswendig. Natürlich kann man sich von diesem Betrag ausreichend ernähren, wenn es denn nur um Ernährung ginge. Doch kein Wort darüber, dass so mancher Hartz IV-Empfänger seine Mietnebenkostennachzahlung im neuen Jahr in Raten an seinen Vermieter abstottern muss, weil er angeblich unangemessen wirtschaftete, kein Wort darüber, dass viele von dem Geld noch zwei oder mehr Raten abstottern, um keine Privatinsolvenz leisten zu müssen, ezt., pp. Dies alles soll gewährleisten, es dem, oft ohne jegliche Eigenverschuldung arbeitslos Gewordenem, den Hartzstatus so unbequem als möglich zu machen und der Wirtschaft in immer haarsträubenderem Entgegenkommen neue Arbeitssklaven, sprich Aufstocker, zur Verfügung zu stellen. Man sollte nicht vergessen, wem dies zu Verdanken ist. Nämlich einer Regierung, deren Vorsitzender heute als großer Staatsmann gefeiert wird, dieweil er diesen Staat sechzehn Jahre lang ungehindert finanziell an die Wand fahren durfte. Noch nie zuvor, seit ende des Krieges, wurde derart dreist mit der Baggerschaufel Geld durch den Kamin gejagt, als zu Zeiten der Kohl-Regierung. Die heutige Zweiklassengesellschaft, aufgeteilt in Arm und Reich, ist diesen Jaren zu verdanken. Vergessen wir nicht: Als Helmut Schmitt gestürzt wurde, wies dieser Staat ein Defizit von gerade mal 45 Milliarden Euro auf. Aus historischer Perspektive betrachtet, handelte es sich hierbei um den berühmten Kaffee- oder Portokassen-Witz. Was machte Helmut Kohl in gerade mal der doppelten Amtszeit daraus: Das 32-fache an Schulden, nämlich 1,4 Billionen Euro, mit zum Teil aberwitzigen Projekten. Jeder Manager wäre damals längst in Zwangsrente geschickt worden, aber nicht so unser damaliger Regierungschef. Hartz IV ist leider nur ein Aspekt, den wir den damaligen Jahren zu verdanken haben und leider werden es wohl noch Dutzende Generationen in der Zukunft nicht erleben, dass sich dieser Staat von diesem 16-jährigen, unglaublichen Missmanagement, erholt. Und wie immer, wenn Politiker auf ganzer Linie versagen, dürfen es diejenigen ausbaden, von denen man die wenigste Gegenwehr erwartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zustimmung auf ganzer Linie</p>
<p>Besser hätte man die bundesdeutsche Realität nicht darstellen können. Statt hervorzuheben, wie viele Menschen hierzulande als sogenannte Aufstocker arbeiten, obwohl sie teilweise finanziell schlechtergestellt sind, wie wenn sie einfach nichts tun würden, wird immer wieder der Versuch unternommen, einzelne krasse Beispiele des Sozialbetrugs herauszustellen. Und als ob dies nicht schon genügen würde, versteigen sich tatsächlich Politiker zu der Behauptung, mit 350 Euro im Monat könne man sich ausreichend ernähren. Solche Sätze, von Leuten produziert, die eine Besoldung im fünfstelligen Bereich genießen untergraben erfolgreich jeglichen Solidaritätsgedanken und sollen ganz offensichtlich auch diesen Effekt auslösen. Wer heute in den &#8220;Genuss&#8221; von Hartz IV gerät, kennt die völlig realitätsferne Berechnung des Regelsatzes in und auswendig. Natürlich kann man sich von diesem Betrag ausreichend ernähren, wenn es denn nur um Ernährung ginge. Doch kein Wort darüber, dass so mancher Hartz IV-Empfänger seine Mietnebenkostennachzahlung im neuen Jahr in Raten an seinen Vermieter abstottern muss, weil er angeblich unangemessen wirtschaftete, kein Wort darüber, dass viele von dem Geld noch zwei oder mehr Raten abstottern, um keine Privatinsolvenz leisten zu müssen, ezt., pp. Dies alles soll gewährleisten, es dem, oft ohne jegliche Eigenverschuldung arbeitslos Gewordenem, den Hartzstatus so unbequem als möglich zu machen und der Wirtschaft in immer haarsträubenderem Entgegenkommen neue Arbeitssklaven, sprich Aufstocker, zur Verfügung zu stellen. Man sollte nicht vergessen, wem dies zu Verdanken ist. Nämlich einer Regierung, deren Vorsitzender heute als großer Staatsmann gefeiert wird, dieweil er diesen Staat sechzehn Jahre lang ungehindert finanziell an die Wand fahren durfte. Noch nie zuvor, seit ende des Krieges, wurde derart dreist mit der Baggerschaufel Geld durch den Kamin gejagt, als zu Zeiten der Kohl-Regierung. Die heutige Zweiklassengesellschaft, aufgeteilt in Arm und Reich, ist diesen Jaren zu verdanken. Vergessen wir nicht: Als Helmut Schmitt gestürzt wurde, wies dieser Staat ein Defizit von gerade mal 45 Milliarden Euro auf. Aus historischer Perspektive betrachtet, handelte es sich hierbei um den berühmten Kaffee- oder Portokassen-Witz. Was machte Helmut Kohl in gerade mal der doppelten Amtszeit daraus: Das 32-fache an Schulden, nämlich 1,4 Billionen Euro, mit zum Teil aberwitzigen Projekten. Jeder Manager wäre damals längst in Zwangsrente geschickt worden, aber nicht so unser damaliger Regierungschef. Hartz IV ist leider nur ein Aspekt, den wir den damaligen Jahren zu verdanken haben und leider werden es wohl noch Dutzende Generationen in der Zukunft nicht erleben, dass sich dieser Staat von diesem 16-jährigen, unglaublichen Missmanagement, erholt. Und wie immer, wenn Politiker auf ganzer Linie versagen, dürfen es diejenigen ausbaden, von denen man die wenigste Gegenwehr erwartet.</p>
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