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Goodbye, Mr. Wright!
Ich habe erst jetzt erfahren, daß eines meiner großen musikalischen Idole gestorben ist. Keyboarder, Komponist und Pink-Floyd-Mitbegründer Richard Wright ist am 15.9.2008 im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben. Schade, daß mein Traum, Pink Floyd (ob mit oder ohne Roger Waters wäre mir egal gewesen) noch einmal live sehen zu können, unerfüllt bleibt. Ricks Tod ist aber nicht nur deshalb ein Verlust.
Den wohl schönsten Nachruf schreibt
die Süddeutsche Zeitung. Meine Lieblingsstellen darin:
„Eine so verführerische Mischung aus Gewalt, Demut und Sarkasmus haben die Epigonen nicht mehr hinbekommen, Radiohead erscheinen im Vergleich als zu weinerlich, Coldplay als deutlich zu doof, viele andere als zu ziellos.“
und
„Heutzutage werden Songs meist von Linda Perry geschrieben, von Timbaland produziert und dann auf Horrorsendern wie Bayern 3 von Computern ausgerülpst. Es ist nicht mehr leicht nachzuvollziehen, dass es mal die Summe einer Gruppe von Bandmitgliedern war, die sich mit großer Geduld selbst überbot, bevor sie in Hybris implodierte.“
Treffender hätte man nicht darstellen können, welchen Platz Pink Floyd in der Musikgeschichte einnehmen. Und Rick Wright war ein maßgeblicher Teil davon. Auch David Gilmours Solotournee erfuhr durch seine Auftritte als Gastmusiker eine deutliche Bereicherung.