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Öffentliche Aufbahrungen
Bald ist es wieder so weit. Fußball-EM!
The „Männer in Kleidern“ with „Leichensäcke“ on their backs will drive in their „alten Hasen“ to the „Hinter-Laden“ and then they’ll go to the „öffentliche Aufbahrung“.
Wie bitte? Das klingt lächerlich? Wäre aber die korrekte „Übersetzung“ des Satzes, daß „Dressmen“ mit „Body Bags“ auf ihren Rücken in ihren „Oldtimern“ zum „Back-Shop“ fahren, und dann werden sie zum „Public Viewing“ gehen.
Wir Deutschen sind nämlich Fachleute dafür, falsches Englisch zu erfinden, also Begriffe, die es im Englischen so nicht gibt, oder die tatsächlich eine völlig andere Bedeutung haben. Darüber machen sich die Engländer dann ganz zurecht lustig.
Und würden die Engländer falsche deutsche Begriffe erfinden oder falsch verwenden, würde sich das so anhören wie eingangs geschrieben.
Zu erwähnen seien auch noch mal der „Barkeeper“, der auf englisch „bartender“ heißt und der „Talkmaster“ („talk show host“). Der sogenannte „Beamer“ ist im Englischen ein einfacher „projector“. Die „deutschen“ Begriffe existieren so überhaupt nicht. Und über das „Handy“ lasse ich mich heute mal nicht aus.
Besonders bedenklich finde ich, daß viele Deutsche dummes Denglisch-Marketing-Geblubber für korrektes Englisch halten und sich andererseits über Ausländer lustig machen, die nicht richtig Deutsch sprechen.
Tja, man sollte eben doch erst mal vor der eigenen Türe kehren!
Siehe dazu auch bei der Deutschen Welle den Artikel
Zur WM wird “Denglish” gesprochen