Archive for November, 2007

Warnhinweise und Vorschriften, Teil 2

Freitag, November 30th, 2007

Gleich noch etwas zum Thema Warnhinweise und Vorschriften in Deutschland, über die ich mich doch manchmal sehr wundern muß:

Ein Handwerker muß vom Fachhandel darüber aufgeklärt werden, wie er zum Beispiel einen Lack zu verarbeiten hat, und es muß ihm ein Sicherheitsdatenblatt ausgehändigt werden. Ein Heimwerker muß nicht aufgeklärt werden, der darf sich also ruhig vergiften.

Ein Handwerker muß beim Bedienen einer Säge Sicherheitsschuhe, eine Schutzbrille und einen Gehörschutz tragen. Ein Heimwerker darf sich ruhig das Gehör kaputtmachen, Späne ins Auge bekommen und sich eine schwere Platte auf den Fuß fallen lassen. Den muß der Fachhändler nicht aufklären. Und im Baumarkt muß niemand aufgeklärt werden, auch der Handwerker nicht. Der Baumarkt zählt nämlich nicht zum Fachhandel. Einige sind eben doch gleicher!

Dieter Bohlen schon 1968 im US-Fernsehen?

Freitag, November 30th, 2007

Neulich sah ich mir mal wieder ein paar Star-Trek-Episoden an, darunter die Episode „Der Plan der Vianer [The Empath]“, die am 6.12.68 im US-Fernsehen erstausgestrahlt wurde. Dabei fiel mir auf, daß einer der Schauspieler mir irgendwie sehr bekannt vorkam, allerdings aus dem aktuellen deutschen Fernsehprogramm! Seht selbst:

Fotos: Alan Bergmann als LAL in Star-Trek-Episode

Ist Alan Bergmann ein Pseudonym? Ist Dieter Bohlen schon 70 Jahre alt? Wen interessiert das? 😉

You Are Germany! You Don’t Understand? Learn English! (Warnhinweise und Vorschriften, Teil 1)

Freitag, November 30th, 2007

Es müssen ja in Deutschland Warnhinweise auf Plastikbeuteln angebracht sein, daß diese zur Erstickung führen können und deshalb nicht in die Hände von Kindern gelangen dürfen. Allerdings ist es dann total unsinnig, wenn dieser Warnhinweis ausschließlich auf Englisch erfolgt!

Warnhinweis auf Verpackung: Warning! This Bag Is Not A Toy. To Avoid The Danger Of Suffocation, Keep This Bag Away From Babies & Children

Was soll das? Denkt niemand darüber nach, daß es etliche Menschen in Deutschland gibt, die kein Englisch verstehen? Wenn das Produkt im Auftrag eines deutschen Herstellers für den deutschen Markt hergestellt wurde, warum sind diese Warnhinweise dann nicht auf Deutsch angebracht? Aber nicht mal auf dem Pappkärtchen steht ein entsprechender Hinweis.

Übrigens würden diese Plätzchenausstecher kein TÜV-Siegel bekommen, weil sie so schlecht verarbeitet (punktgeschweißt) wurden, daß man sich an den scharfkantigen Nahtkanten verletzen kann, weil diese nicht bündig sind!

Dazu fällt mir kein Titel ein!

Samstag, November 24th, 2007

Mein Sohn hat einen neuen Schlafanzug bekommen. Darauf ist folgende Abbildung:
sheep's

Das muß ein Deutscher entworfen haben, denn in England weiß man einfach, daß sowohl der Singular als auch der Plural „sheep“ lautet.

Und auch im Englischen bildet man einen Plural im Normalfall durch einfaches Anhängen eines S, so würde es also allenfalls „Sheeps“ heißen, ein Apostroph vor einem Plural-S ist einfach nur unglaublich, aber trotzdem immer noch falsch!

Untertrieben?

Samstag, November 24th, 2007

Auf der Verpackung steht „Lüttje Kluntje“, also kleiner Kandis, steht ja auch extra noch mal drunter: kleiner weißer Friesenkandis.

Lüttje-Kluntje-Verpackung

So weit, so gut. Aber wenn man die Kandisstücke sieht, dann fragt man sich unweigerlich, wie dann wohl großer Friesenkandis aussieht!

Lüttje Kluntje

Nachtrag (Februar 2011): Von den normalen Kluntje nimmt man nur einen, gießt dann Tee in die Tasse, so dass der Kluntje noch rausschaut, dann kommt Sahne dazu. Nach der ersten Tasse ist der Kluntje immer noch groß genug für weitere Aufgüsse.