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Archive für Mai 2007
Man’n oh man’n …
31.5.2007 by michael.

Welcher Werbefuzzi hat sich das bloß ausgedacht? Ein Apostroph ist ein Auslassungszeichen und ersetzt demnach irgendetwas. Nur: Was soll hier ersetzt worden sein?
Oder gibt es vielleicht neuerdings irgendeine obskure Regel, daß man mindestens einen Apostrophen in einer Werbeanzeige haben muß? Ich weiß wirklich nicht …
Geschrieben in Apostroph-Katastrophen | Keine Kommentare »
Welcome to the real world!
30.5.2007 by michael.
In der Nachrichtengruppe “de.etc.sprache.deutsch” ging es in einem Beitrag um eine Heise-Meldung:
Die Überschrift für den Insider:
“Singapore Airlines integriert StarOffice in Inflight Entertainment System”
Am “iert” erkennt man das Deutsch. Das ist heise.de.
Darauf kam eine Antwort:
> Am “iert” erkennt man das Deutsch. Das ist heise.de.
IMHO am ‘in’ auch. Englisch müsste es wohl ‘within’ lauten.
Man sieht das Problem: Käme da auf Englisch, natürlich wenn statt integriert integrates dort stünde, tatsächlich ein “within” hin? Oder vielleicht doch besser ein “into”?
Aber wer weiß das hierzulande schon so genau? Muß man ja eigentlich auch nicht, denn wir sprechen hier ja wohl doch eigentlich Deutsch!
Oder doch nicht? Gerade heute nahm ich nämlich wieder einmal amüsiert zur Kenntnis, wie oft hierzulande Englischkenntnisse vorausgesetzt werden.
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Todeslinie
30.5.2007 by michael.
T-Online wirbt auf seiner Seite “Softwareload”:

Man muß also Englisch können, um zu verstehen, daß der 31. Mai der letzte Abgabetermin ist. Warum das nicht auch auf Deutsch geht, verstehe ich allerdings nicht.
Mein “Denglisch-Award of the Day” geht daher an T-Online. Übrigens: Das ist die “Auszeichnung des Tages”, mein Denglisch ist allerdings nicht ernst gemeint!
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Und er warf sich ins Gras und weinte …
28.5.2007 by michael.
Heute bekam ich nachfolgende Spam-Mail mit dem Betreff
“Und er warf sich ins Gras und weinte …”
Und nimm meine Kleider dafXr an. Verstehe nicht zu sprechen, ich
verstehe auch nicht. Mein Hammer, mein Bolzen, der Durst und der.
Habe ich es erst jetzt. Sie lXsten nicht Herzensangst.
Besorgnis im Herzen, suchte der Vater sein Lager auf. Es ist sehr
selten, da.
Aber das ist kein Mensch, das ist ein Schwamm.
Das sind Dinge, und Dinge kann man lieben.
Aber du kannst die Sterne nicht pfl. MXgest du ErlXsung finden.
Den Schakalen aus dem Walde kommt, einen Rat geben. MXgest du weiter
darXber nachdenken.
Von jeder bewohnten Gegend entfernt. Doch bin ich es freiwillig, bin
also nicht in Not.
Er selbst es hundertmal mit Ehrfurcht gesehen hatte.
Nicht kennen, ein falsches Bild von ihm zu geben. Hast du eine Lehre.
Es mir geworden ist.
Sie wollte nicht wie die Mohnbl. Viel an dieser Zeichnung gearbeitet.
Wenn ihr zu den gro. Kurz, aber er tauchte den kleinen.
Noch einen kleinen Rat geben.
Deine Torheiten begangen habest, um sie dem Sohn.
Mir noch vor dem. Ich habe einen Planeten gekannt, den ein Faulpelz bewohnte.
Nichts wird von DXmonen bewirkt, es gibt keine DXmonen. Bitter
schmeckte die Welt.
Diesem Morgen ungemein s. Wohin willst du mein Schaf mitnehmen.
Ich bitte um Verzeihung.
Ich brauche ein Schaf. Und du wirst sehen, wie man mir gehorcht.
Dein Sohn ist nicht an dem.
Du wirst auch das andere von ihm lernen.
Denn nicht in seinem eigenen Herzen der Urquell.
Wenn es dir gelingt,. Nicht Denken noch Bewusstsein, so lehrten die Weisesten.
Einst mein Weib gestorben ist.
Und ich fragte mich: “Was soll denn das?” Denn es war nichts Sichtbares angehängt.
Beim Überfliegen des Textes kam ich dahinter: Es ist bestimmt eine Beschwörungsformel, die jemanden unverzüglich tötet, sobald man zur letzten Zeile kommt. Glücklicherweise habe ich den Text nicht komplett und nicht zusammenhängend gelesen!
Oder es werden eine Tür zur Welt der Dämonen geöffnet, und dafür wollte ich natürlich auch nicht verantwortlich sein. Also habe ich nicht weitergelesen.
Des Rätsels Lösung war aber ganz einfach. Ein kleiner, dummer, verfluchter Spammer war einfach zu dämlich, seine Spam-Mail für irgendeine Aktie, die man demnächst in Amerika kaufen soll, korrekt zusammenzubasteln. Das JPG-Bild, das die Werbung enthielt, war ganz einfach falsch in die Mail integriert! Dies nehme ich mal zum Anlaß, etwas an alle Spammer loszuwerden:
Liebe Spammer!
Geht einfach los, und f***t Euch ins Knie! Davon habt Ihr mehr, als wenn Ihr mir weiterhin 100 Mails pro Tag schickt. Selbst wenn es 10.000 Mails pro Tag werden, werde ich kein Viagra, keine Penisverlängerung, keine einzige Aktie, keine Diätpillen, keine Steroide, Anabolika oder andere Aufputschmittel (Fragt doch diesbezüglich lieber mal bei den Radsportteams der “Tour de France” nach.) und auch keine “billige” OEM-Software kaufen, ich werde kein MLM machen, ich suche keinen neuen Job, ich will keine Por**s sehen, ich will keine “heißen Singles” treffen und erst recht keinen Parkplatz-S*x! (Begreift es doch endlich: ich will keine andere Frau! Meine Frau ist einfach die beste!)
Spart Euch einfach die Mühe! Ich persönlich kenne niemanden, der bei Euch auch nur irgendetwas einkaufen würde. Wenn Ihr allerdings wirklich funktionierende Voodoo-Püppchen verkaufen könntet, an die Ihr gleich ein paar von Euren eigenen Haaren klebt …
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Erik Zabel(t)
25.5.2007 by michael.
„Ich habe gedopt, weil es ging“, sagte Zabel, „das war ein Test, das war einmalig.“ steht in der Presse zu lesen.
Und weiter: „Ich habe mich kurz vor der Tour 1996 dazu entschieden, EPO zu benutzen. Das war ein Test. Nach einer Woche habe ich diesen Test beendet. Ich bin mit den Nebenwirkungen nicht klar gekommen“, sagte Zabel am 23.05.2007 bei Pressekonferenz seines Ex-Teams T-Mobile in Bonn. „Ich habe dann einfach mit Jef d´Hont entschieden, wir stoppen das und wir beenden die Sache für immer“, fügte Zabel sichtlich bewegt in Richtung der anwesenden Journalisten an.
Als Kernaussage empfinde ich hierbei: „Ich bin mit den Nebenwirkungen nicht klar gekommen.“
Tja. Was wäre denn gewesen, wenn es keine Nebenwirkungen gegeben hätte? Hätte er dann weitergedopt?
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »