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Archive für Oktober 2006
Der Schönheitstip der Schauspielerin Anja K.
18.10.2006 by michael.
Die Schauspielerin Anja K. hat in der „Bild“-Zeitung ihr Schönheitsrezept verraten. Die Schlagzeile lautete ungefähr „Ich schmiere mir Hämhorroidensalbe ins Gesicht, um schöner auszusehen.“
Ehrlich gesagt würde ich so etwas nicht tun. Ich würde so etwas nicht zugeben, schon gar nicht in der „Bild“. Davon abgesehen hätte ich viel zu viel Angst davor, durch diese Art von Creme irgendwann ein Arschgesicht zu bekommen!
Lieber Leser, liebe Anwälte, liebe Frau K.! Ich versichere, daß ich weder Ihre Person noch Ihr gutes Aussehen in irgendeiner Weise verunglimpfen will oder eine Kränkung beabsichtige. Meine Bemerkung ist reine Satire!
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Preise vor der Mehrwertsteuererhöhung erhöhen? Machen wir nicht. Ehrlich!
10.10.2006 by michael.
Im Rahmen der Mehrwertsteuererhöhung werden den Einzelhandelsketten die derzeitigen „Schwellenpreise“ kaputtgemacht. Eine Ware, die jetzt inklusive 16% MWSt 6,99€ kostet, kostet inklusive 19% MWSt dann 7,17€. Solch krumme Preise sind unbeliebt, denn es steht eine 7 vor dem Komma. Bei 6,99€ steht die psychologisch wichtige 6 davor, obwohl es ja eigentlich schon 7€ sind.
Nun sagt der Einzelhandel, daß vor der Mehrwertsteuererhöhung auf keinen Fall die Preise angehoben werden, nur um am 1.1.2007 nochmals die Preise „anzupassen“. Im Gegenteil wird der Einzelhandel angeblich einen großen Teil der Preise unverändert lassen und die Mehrwertsteuererhöhung gar nicht voll an den Kunden weitergeben.
Ui, wie großzügig … Aber kein Kunststück! Grundnahrungsmittel wie Brot, Wurst, etc. sind sowieso nur mit ermäßigtem Mehrwertsteuersatz besteuert. Da darf also gar nichts erhöht werden! Und wenn ein Einzelhändler damit argumentieren will, daß schließlich auch seine Kosten steigen, dann ist dem entgegenzuhalten, daß für den Unternehmer die Umsatzsteuer völlig aufwandsneutral ist, da er sich die von ihm jeweils gezahlte Mehrwertsteuer als Vorsteuer von seiner Mehrwertsteuerzahllast abziehen kann. Die Mehrwertsteuer trägt nämlich in vollem Umfang der Endverbraucher. Also: Keine Preiserhöhung bei Lebensmitteln, sonst ist das wie Betrug!
Auf t-online stieß ich dann neulich auch noch auf diese Nachricht:
Mehrwertsteuer: Tricks mit Mogelpackungen.
Die Hersteller machen es dem Einzelhandel leicht, auf die Preiserhöhungen zu verzichten; Sie ändern einfach die Packungseinheiten. Derselbe Preis, aber weniger Inhalt! Und untereinander wird die gestiegene Marge aufgeteilt …
Beispiel: Pampers-Windeln „Baby Dry Mega Pack“: 3 mal 40 statt 3 mal 43 Windeln; „Kleenex Happies“ Baby-Pflegetücher: 90 statt 100 Stück; Pringles-Chips: 170 statt 200g pro Packung; jeweils alles zum selben Preis!
Die gesamte Liste als
PDF-Datei.
Und das tolle: Solche Änderungen werden so gut getarnt, daß sie einem gar nicht auffallen! Tolle Ehrlichkeit: „Wir erhöhen die Preise nicht schon vorher.“ Die Verbandsvorsitzenden sollten in die Politik gehen, Lügen können sie offensichtlich schon gut genug!
Wie ich bei Politikern auf Lügen komme? Ich sag nur „Keine Merkelsteuer mit der SPD!“ So lautete doch ein Wahlspruch 2005. Aber jetzt gibt es die große Koalition, da gilt alles nicht mehr, was vor der Wahl gesagt wurde. Und Ihr in Berlin wundert Euch allen Ernstes noch über Wahlmüdigkeit?
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